Stephen Sondheim in der Volksoper Wien

Stephen Songheim und Christoph Wagner-Trenkwitz. Foto: Felix Lanmüller

Stephen Sondheim und Christoph Wagner-Trenkwitz. Foto: Felix Lanmüller

Heute lud die Volksoper anlässlich der morgigen Premiere von »Sweeney Todd« ins Hotel Le Meridien zu einer Pressekonferenz mit dem amerikanischen Komponisten Stephen Sondheim.

Im Gespräch mit dem Dramaturgen Christoph Wagner-Trenkwitz sprach Sondheim entspannt und mit Witz – dem Wiener Schmäh nicht unähnlich – über seine Inspiration zum Stück, seine Zusammenarbeit mit Harold Prince und Leonard Bernstein.
Gefragt, als was er sein Stück bezeichnen würde: „Ich würde sagen, es ist eine schwarze Operette.“
Ich war schon immer ein Fan von Horror- und Thrillerfilmen, besonders von Hitchcock und seinem Komponisten Bernhard Herrmann. Ich wurde von seiner Musik heimgesucht, wenn man das so sagen will.“
Gefragt zu seiner Zusammenarbeit mit Regisseur Harold Prince:
„Für mich war »Sweeney Todd« ein kleines Musical, aber Harold mag große Shows, also sagte ich, wir machen es riesig.“
Gefragt zu seiner Bereitschaft, Risiken einzugehen: „Ich habe von Lenny [Leonard Bernstein, Anm. d. Red.] gelernt, den Mut zu haben, zu versagen. Und, dass es besser ist von der obersten Sprosse der Leiter zu fallen, als von der untersten.“

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